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Die AOK Bayern unterstützt gesunde Kommunen

Sie möchten die Gesundheit Ihrer Bürger in Ihrer Gemeinde, Ihrer Stadt , Ihrem Stadtteil oder in Ihrer Region fördern? Sie planen hierfür keine Einzelmaßnahmen, sondern verfolgen ein Gesamtkonzept „Gesunde Kommune? Dann ist die AOK Bayern Ihr starker Partner an Ihrer Seite!

Gesunde Kommune

Bereiche, in denen Menschen große Teile ihrer Zeit verbringen, werden „Lebenswelten“ oder „Settings“ genannt. Das können z. B. Kindergärten, Schulen oder Betriebe sein. Aber auch Kommunen – also Gemeinden, Märkte, Städte, Landkreise – sind solche Lebenswelten. Sie üben einen großen Einfluss auf die gesundheitliche Entwicklung der Menschen aus und tragen zu gesundheitsbezogenen Werten, Einstellungen und Verhaltensweisen ihrer Bürger bei.

In „Gesunden Kommunen“ wird Gesundheit von den Bürgern erlebt und gelebt. Maßgeschneiderte Angebote sollen das Wohlbefinden der Bürger stärken. Deshalb machen sich die Verantwortungsträger dafür stark entsprechende Lebensbedingungen zu schaffen und auch Anstöße für einen gesundheitsbewussten Lebensstil zu geben. „Gesunde Kommunen“ sprechen besonders auch Bevölkerungsgruppen an, die von präventiven Maßnahmen bisher kaum profitierten. Genau darauf sind die Entscheidungen für die künftige Weiterentwicklung der Kommune ausgerichtet. Im Mittelpunkt stehen immer die Menschen.

Die AOK Bayern ist für die Kommunen ein starker Partner! Möchte eine Stadt, Gemeinde oder Region die Gesundheit ihrer Bürger gezielt fördern und verfolgt sie dabei ein Gesamtkonzept „Gesunde Kommune“, so unterstützt die AOK Bayern die Kommunen bei der Umsetzung mit einer finanziellen Projektförderung. Die Förderzusage kann sich über einen Zeitraum von bis zu 48 Monaten erstrecken.

Wie unterstützt die AOK Bayern bayerische Kommunen?

Auf Grundlage der §§ 20 und 20a SGB V unterstützt die AOK Bayern kommunale Projekte zur Gesundheitsförderung im Freistaat Bayern mit einer finanziellen Projektförderung. Der Förderrahmen hierfür ist vom GKV-Spitzenverband im Leitfaden Prävention gesteckt. Unterstützt werden können z. B. Maßnahmen zur Bedarfsermittlung, die Fortbildung von Multiplikatoren in Prävention und Gesundheitsförderung oder auch Dokumentation, Evaluation oder Öffentlichkeitsarbeit.

Nicht gefördert werden können unter anderem Pflichtaufgaben anderer Einrichtungen oder Verantwortlicher (wie z. B. Sucht- oder Pflegeberatung) oder Kosten für Baumaßnahmen, Einrichtungsgegenstände, Mobiliar und technische Hilfsmittel.

Was ist ein „Projekt zur kommunalen Gesundheitsförderung“?

Wichtig ist vor allem, dass

  • die Entscheidungen in der Kommune im Rahmen eines übergreifenden Gesamtkonzepts getroffen werden und auf eine dauerhafte Veränderung von Rahmenbedingungen und Verhaltensweisen abzielen,
  • die Kommune selbst als „Hauptakteur“ die Fäden in der Hand hält,
  • sich möglichst viele Akteure zusammenfinden, die mit der Bürgergesundheit zu tun haben (z. B. verschiedene Ressorts der Kommunalverwaltung, Vereine, Vertreter von Interessensgruppen, engagierte Bürger),
  • sich ein „Steuerkreis“ um die Projektplanung und -umsetzung kümmert,
  • ein tatsächlicher Bedarf identifiziert wurde, für den Lösungen gesucht werden,
  • die Bürger oder besondere Zielgruppen (z. B. Senioren) beteiligt und aktiv einbezogen werden,
  • insbesondere Maßnahmen in den Bereichen Ernährung, Bewegung, Stressreduktion oder zum Umgang mit Suchtmitteln angegangen werden.

Verfahren zur Förderung

  • Anforderung der Förderunterlagen beim Bereich Gesundheitsförderung der AOK Bayern
  • Einreichung einer schriftlichen Projektbeschreibung und Abschluss einer Kooperationsvereinbarung
  • Prüfung durch die AOK Bayern, ggf. Nachkontakt
  • Auszahlung des Förderbetrags und Überprüfung der Projektumsetzung durch die AOK Bayern

Bitte beachten Sie dabei:

  • Füllen Sie die Projektbeschreibung und die Kooperationsvereinbarung vollständig und wahrheitsgemäß aus. Nur vollständig ausgefüllte und formal korrekte Unterlagen können berücksichtigt werden.
  • Jetzt neu: Der Förderzeitraum beträgt bis zu vier Jahre (48 Monate Projektlaufzeit).
  • Geben Sie einen festen Ansprechpartner an, der für Rückfragen zur Verfügung steht.
  • Es werden geplante Maßnahmen gefördert. Bereits durchgeführte Maßnahmen können nicht gefördert werden.

Bei Fragen sowie zur Anforderung der Unterlagen wenden Sie sich bitte per E-Mail an gesunde-kommune@by.aok.de.

Übersicht geförderter kommunaler Projektideen

Die AOK Bayern unterstützt inzwischen mehr als ein Dutzend kommunaler Projekte zur Gesundheitsförderung. Die folgenden Kommunen haben die aufgeführten Projektideen ausgearbeitet, die von der AOK Bayern finanziell gefördert werden.

Weitere Informationen zu den einzelnen Projekten erhalten Sie durch einen Klick auf den Projekttitel.

Kommune
Projekt
GesundheitsregionPlus Landkreis Cham

Gesundheitsbotschafter

GesundheitsregionPlus ErlangenOnlineportal
GesundheitsregionPlus Erlangen*Suchtprävention in Schulen
Südstadt Nürnberg - südpunktGesunde Südstadt
GesundheitsregionPlus Landkreis EbersbergKindergesundheit in Kindertagesstätten und Grundschulen
GesundheitsregionPlus ErlangenBedarfsermittlung
Stadt AschaffenburgKommunales Gesundheitsmanagement
Stadt Nürnberg*Gesundheitskurs für Migrantinnen
Landkreis Bad Reichenhall„Familien-Challenge“ zur Förderung der psychischen Gesundheit
Landkreis BambergGesunde Kommune / Gemeinde
Stadt VilshofenAktionsjahr Ernährung
Stadt Vilshofen*Auszug aus „Hotel Mama“
GesundheitsregionPlus Passauer LandGesundheitsbeauftragte
GesundheitsregionPlus Landkreis Miltenberg*

Öffentlichkeitsarbeit der neuen Homepage zur Gesundheitsförderung

Landkreis Bamberg*

Suchtprävention an weiterführenden Schulen

Stadt Landshut, Stadtteil Nikola*

Bürgerbefragung zur Gesundheitsförderung

Gesundheitsregion Plus ­Stadt StraubingEinladung zum Mittagstisch für Senioren

Stadt Fürth

Bedarfsanalyse
Gesundheitsregion Plus Stadt und Landkreis RegensburgBedarfsanalyse
Gesundheitsregion Plus ­Landkreis GünzburgErstellung eines Online-Gesundheitswegweisers
Gesundheitsregion Plus ­Stadt und Landkreis WürzburgHomepage mit Anbieterdatenbank
Markt ErgoldingBewegung ist Lebensqualität
Stadt Neumarkt i. d. Oberpfalz   Trimm-Dich-Pfad Resilienz
GesundheitsregionPlus Landkreis Garmisch-PartenkirchenGesundheitsführer für den Landkreis
Stadt NürnbergGesundheit für Alle im Stadtteil

 

* 2016 beendet

Stadt Nürnberg Gesunde Kommune
Gaben gemeinsam den Startschuss für das Projekt „Gesundheit für alle im Stadtteil“ (v. li.): Dr. Fred-Jürgen Beier, Leiter des Gesundheitsamts der Stadt Nürnberg, Dr. Ulrich Maly, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg, Dr. Peter Pluschke, Referent für Umwelt und Gesundheit der Stadt Nürnberg, Walter Vetter, Direktor der AOK in Mittelfranken, und Hubertus Räde, stv. Vorstandsvorsitzender der AOK Bayern.

Gesunde Kommune Neumarkt
Stadt Neumarkt: Oberbürgermeister Thomas Thumann, Rainer Seitz, Leiter Amt für Touristik,
Gerhard Lindner, AOK-Direktor, Johann Beck, Projektleiter Fa. METATRAIN, Silvia Alzinger,
AOK Bereich Gesundheitsförderung.

Gesunde Kommune Würzburg
Stadt und Landkreis Würzburg: Christian Kretzschmann - Geschäftsstellenleiter der GesundheitsregionPlus, Christine Haupt-Kreutzer - stellvertretende Landrätin, Horst Keller - Direktor AOK Würzburg, Dr. Adolf Bauer - Bürgermeister Stadt Würzburg

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