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AOK-Curaplan Brustkrebs: Teilnahmedauer verlängert

Die AOK hat ihr Behandlungsprogramm Curaplan Brustkrebs den aktuellen Richtlinien angepasst. Es entspricht damit dem vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) überarbeiteten Desease Management-Programm für Brustkrebs. Patientinnen können nun zehn Jahre lang an dem Programm teilnehmen. Die Neuregelung sichert Betroffene noch besser ab.

Längere Nachsorge bei Brustkrebs

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse haben ergeben, wie bedeutsam eine umfassende Betreuung während der Zeit der Nachsorge für Patientinnen mit Brustkrebs ist. Daher verlängert sich die maximale Teilnahmedauer am Disease-Management-Programm „AOK-Curaplan Brustkrebs“ ab sofort auf zehn Jahre. Bislang betrug sie fünfeinhalb Jahre.

Folgewirkungen der Krebstherapie verhindern

Für behandelnde Ärzte gelten neue Empfehlungen zur medizinischen Versorgung. Sie umfassen vor allem Maßnahmen, die Folgewirkungen der Therapie verhindern sollen. Künftig berücksichtigt der Arzt verstärkt die individuelle Lebenssituation der Patientin sowie psychische und soziale Aspekte.

Für Frauen mit Brustkrebs, die bereits am Programm „AOK-Curaplan“ teilnehmen, gilt die neue Regelung automatisch – sie müssen nichts weiter veranlassen. Die teilnehmenden Ärzte sind über die Verlängerung informiert.

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