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Darmkrebs vorbeugen und erkennen

Sie ist die zweithäufigste Krebserkrankung nach Prostata- und Brustkrebs und betrifft Männer wie Frauen gleichermaßen. Dabei ließe sich das Risiko einer Erkrankung durch eine gesunde Lebensweise stark reduzieren.

Entstehung von Darmkrebs

Sie ist eine "stille" Krankheit. In den meisten Fällen gibt es keine Warnzeichen. Über einen längeren Zeitraum können gutartige Polypen zu bösartigen Krebszellen entarten. Die Früherkennung ist deshalb hier besonders wichtig. Der Monat März steht ganz im Zeichen der Aufklärung, wie man sein persönliches Risiko minimieren kann. Zum Beispiel durch eine gesunde Lebensweise: Experten schätzen, dass sich dadurch die Darmkrebsrate halbieren ließe.

Erkrankungsrisiko senken

Mit folgenden Gesundheitstipps lässt sich das Erkrankungsrisiko verringern. Experten empfehlen: 

  • regelmäßig bewegen
  • Übergewicht vermeiden
  •  die Darmtätigkeit mit ausreichend Ballaststoffen aus Getreideprodukten, Hülsenfrüchten und Gemüse anregen
  • wenig rotes Fleisch oder Fleischprodukte wie Wurst essen
  • auf Tabak verzichten
  • wenig Alkohol trinken
  • die regelmäßigen Früherkennungsuntersuchungen wahrnehmen

Frühzeitig erkennen

Die AOK Bayern übernimmt ab dem Alter von 50 Jahren eine jährliche Untersuchung zur Früherkennung von Darmkrebs. Diese besteht aus einer gezielten Beratung und einem Schnelltest auf verborgenes Blut im Stuhl. Ab 55 Jahren kann man wählen, ob man im zweijährigen Rhythmus den gewohnten Schnelltest oder zwei Darmspiegelungen (Koloskopien) im Abstand von zehn Jahren durchführen lassen möchte.

Innovatives Modellvorhaben

AOK-Versicherte in den Regionen Hof und Dorfen haben im Rahmen eines Modellvorhabens die zusätzliche Möglichkeit, die Darmkrebsvorsorge des Dickdarms als Alternative zur herkömmlichen Darmspiegelung mittels der schonenden Kapselendoskopie (Videokapsel PillCam) durchführen zu lassen.

Mehr zum Thema „Risiko Krebs – mit Sicherheit gut versorgt“ gibt es unter www.aok.de/bayern/krebs.

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