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Depression verstehen

Am 14. und 15. November 2017 zeigte die AOK an der Wilhelm-Löhe-Hochschule und im Metroplex-Kino Fürth den Film "Die Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag" mit anschließender Podiumsdiskussion.

Kostenfreie Filmvorführung

Depression ist eine Erkrankung, die jeden treffen kann. Aber wie erkennt man eine Depression? Und wie gehen Betroffene und Angehörige am besten damit um? Die AOK und regionale Partner in der Selbsthilfe klären mit der Kino-Tour „Depression verstehen“ auf. An rund 40 Orten in ganz Bayern gibt es von Oktober bis November kostenfreie Vorstellungen. Jetzt machte die Tour gleich zweimal Station in Fürth: Sie zeigte den Dokumentarfilm „Die Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag“ am 14. November in der der Wilhelm-Löhe-Hochschule und am 15. November im METROPLEX-Kino.

Der Film handelt von zwei an Depression erkrankten Menschen und einer betroffenen Familie. Der Filmemacher, selbst Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, begleitet die Hauptpersonen ein ganzes Jahr hautnah. Der Zuschauer bekommt so einen direkten Einblick in deren Alltag und Seelenleben. „Mit dem Film wollen wir die Zuschauer für diese Erkrankung sensibilisieren, sie sollen Depression und die damit einhergehenden schwierigen Lebenssituationen begreifen und nachvollziehen können“, so Jürgen Anton, Bereichsleiter der AOK in Fürth. Realisiert wurden die Dreharbeiten in Zusammenarbeit mit der Stiftung Deutsche Depressionshilfe. „Viele Menschen verwechseln Depression immer noch mit einer nachvollziehbaren Reaktion auf die Bitternisse des Lebens oder wissen nicht, dass sie gut behandelbar ist“, so Prof. Dr. Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe. „Genau aus diesem Grund wollen wir mit dem Film zur weiteren Aufklärung über die Krankheit beitragen.“

Im Anschluss an die Filmvorführungen fand eine moderierte Gesprächsrunde mit Experten statt. Moderiert von Christine Brummer, Pressesprecherin der AOK in Mittelfranken, diskutierten bei der zweiten Vorführung im Kino Filmemacher Axel Schmidt, Dr. med. Richard Sohn vom Ärztenetz Fürth – Stadt und Land e.V., Anton Berndl vom Fürther Bündnis gegen Depression e.V., Elisabeth Benzing von der Selbsthilfekontaktstellen Kiss Mittelfranken e. V. und Susanne Papp von der AOK-Sozialberatung. Danach stellten sich die Experten im Foyer des Kinos im persönlichen Gespräch den Fragen der Zuschauer.

Internet-Tipps

Weitere Infos zur Tour unter

www.aok.de/bayern/kinotour

Ein Selbsttest, Wissen und Adressen rund um das Thema Depression auf

www.deutsche-depressionshilfe.de

Suche nach Selbsthilfegruppen vor Ort auf

www.selbsthilfe-navigator.de

Gruppenbild Kinotour Depression
V.l. Susanne Papp, Anton Berndl, Christine Brummer, Dr. med. Richard Sohn, Axel Schmidt und Elisabeth Benzing diskutierten im Anschluss an den Film über das Thema "Depression".

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