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Modellprojekt gegen Keime in Kinderkliniken

Krankenhauskeime und die Zunahme von Antibiotikaresistenzen stellen ein großes Problem der modernen Medizin dar. Hauptursache ist der unkritische Einsatz von Breitband-Antibiotika in der ambulanten und der stationären Behandlung. Um dem entgegen zu wirken bietet die AOK Bayern ihren Versicherten in Zusammenarbeit mit dem Klinikum der Universität München exklusiv das Modellvorhaben „Neue Wege zur Behandlung von Krankenhausinfektionen bei Kindern“ an.

Teilnehmen am Projekt

Mitmachen beim Modellprojekt „Neue Wege zur Behandlung von Krankenhausinfektionen bei Kindern“ können alle Versicherten der AOK Bayern bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres. Teilnehmende Klinik ist das Klinikum der Universität München; hier die Kinderklinik, die Kinderpoliklinik und die Kinderchirurgische Klinik im Dr. von Haunerschen Kinderspital bei vollstationärer Aufnahme. Die Teilnahme am Projekt ist freiwillig und für Versicherte der AOK Bayern kostenfrei.

Zu den Leistungen im Modellvorhaben zählen:

  • Eingangsscreening von Kindern auf besonders infektionssensiblen Stationen und bei infektverdächtigen Kindern bei der Aufnahme im Krankenhaus.
  • Das konsequente Isolieren von infizierte Patienten.
  • Ein infektiologisches Konsiliarteam kommt jeden Tag zur Visite. Es steht den Klinikärzten und Abteilungen täglich 24 Stunden, sieben Tage die Woche und 365 Tage im Jahr bei Bedarf telefonisch zur Verfügung.
  • Individuelle Beratung zur Auswahl, Dosierung, Applikation und Anwendungsdauer von Antibiotika.
  • Spezielle Weiterbildungsmaßnahmen für Eltern.
  • Telefonische Nachsorge-Hotline als Angebot an die niedergelassenen, weiterbehandelnden Ärzte von Montag bis Freitag ab 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr.

Mehr Infos per Telefon

Federführend in dem Projekt ist Professor Johannes Hübner, Leiter der Abteilung für pädiatrische Infektiologie im Dr. von Haunerschen Kinderspital. Weitere Informationen rund um das Modellvorhaben erhalten AOK-Versicherte über das Abteilungssekretariat unter 089-440057849.

Antibiotikaresistenzen eindämmen

Der unkritische und falsche Einsatz von Breitband-Antibiotika führt zu multiresistenten Erregern. In Krankenhäusern halten sich immungeschwächte Patienten und Kinder auf, bei denen eine Infektion mit solchen Keimen lebensgefährlich verlaufen kann.  

Die AOK Bayern und das Klinikum der Universität München verfolgen gemeinsam das Ziel, Antibiotika exakter und begrenzter einzusetzen. Damit soll die Zahl der Krankenhausinfektionen gesenkt werden. Vor allem werden Wege gesucht, um kleine Patienten besser vor Infektionen im Rahmen eines Kinderklinikaufenthaltes zu schützen. Antibiotika sollen im Rahmen des Projektes nur noch nach sehr strengen Kriterien gegeben und abgesetzt werden. Dabei gehen die Projektpartner sehr systematisch und mit höchsten Qualitätsansprüchen vor. Sie erproben und bewerten ihre Methoden. Was sich als geeignet erweist, die Infektionsraten zu drosseln, soll später als Standard dienen.

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