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Keine AOK gewählt

Neubau der AOK in Nürnberg

Die AOK in Nürnberg bleibt mit ihrer mittelfränkischen Zentrale am Frauentorgraben 49. Während der rund dreijährigen Bauzeit findet die Kundenberatung in der Bayreuther Straße 1 – zentral am Rathenauplatz – statt.

Kundenbetreuung in zentraler Innenstadtlage

Die Neubauentscheidung ist gefallen: Die AOK-Direktion Mittelfranken bleibt mit ihrer mittelfränkischen Zentrale am Frauentorgraben 49 in Nürnberg und damit am bisherigen Standort in zentraler Innenstadtlage. Nach Erhalt des Bauvorbescheides der Stadt Nürnberg und der vorbehaltlichen aufsichtsrechtlichen Genehmigung des Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege, beginnt Bauherr HOCHTIEF ab Oktober mit dem Rückbau des jetzigen Gebäudes und schafft Platz für ein kundenfreundliches Beratungszentrum. „Mit dem Konzept eines flexibel nutzbaren modernen Bürogebäudes hat sich die Baufirma im europaweiten Ausschreibungsverfahren durchgesetzt. Dabei war die Wirtschaftlichkeit, neben dem Standort und der Qualität, das wichtigste Kriterium“, berichtet Hubertus Räde, stv. Vorstandsvorsitzender der AOK Bayern. Das aktuelle Verwaltungsgebäude ist aufgrund von Mängeln beim Brandschutz, der Bausubstanz und den Versorgungsleitungen langfristig nicht mehr nutzbar. Das EU-weite Vergabeverfahren hat gezeigt, dass eine Sanierung des Gebäudes nicht wirtschaftlich ist. Ab 2020 bietet der nun geplante Neubau Raum für circa 600 Mitarbeiter im Innenstadtbereich. Während der rund dreijährigen Bauzeit finden die 160.000 Versicherten der Hauptgeschäftsstelle die AOK zentral am Rathenauplatz. Ab 28. August 2017 startet im Interimsgebäude in der Bayreuther Straße 1 die Kundenbetreuung.

Neues Beratungs- und Präventionszentrum in der Stadt

Sowohl der Vorstand und der Verwaltungsrat der AOK Bayern als auch die Direktionsleitung in Mittelfranken sehen in dem Neubau einen Mehrwert für die Versicherten. Jürgen Göppner, Beiratsvorsitzender der AOK Direktion Mittelfranken, freut sich auf die Immobilie: „Das neue Kundenzentrum verspricht Raum für qualifizierte Beratung in vertrauensvoller Atmosphäre, kürzere Laufwege, Gesundheitskurse und barrierefreien Zugang für alle Besucher. Erreichbarkeit, Service und Kundennähe sind unsere Motivation. Und das weiterhin in zentraler Innenstadtlage mit guter Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr.“ Kristian Spencker, Projektleiter aus dem Büro gmp · Architekten von Gerkan, Marg und Partner, ergänzt: „Wichtig war uns, den Neubau der AOK in seiner architektonischen Konzeption so zu entwickeln, dass er im städtebaulichen Zusammenhang – ganz in der Tradition der wechselvollen Geschichte des Grundstückes – als großes Stadthaus wie als kleiner Stadtblock lesbar ist. Erreicht wird dieser zweifache Charakter durch ein ausbalanciertes Maß von Einheit und Vielfalt in der Baugestaltung. Wir integrieren zum Beispiel eine öffentliche Passage auf dem Gelände. Diese fügt sich in das Wegenetz der Umgebung ein und schafft mit grünen Inseln einen öffentlichen Stadtraum mit Aufenthaltsqualität.“

Flexibel nutzbares modernes Bürogebäude

Der Haupteingang des AOK-Gebäudes liegt wieder am Frauentorgraben. Das Erdgeschoss ist leicht zurückgesetzt und bietet so ein geschütztes Entree. Das Foyer des Kundenzentrums ist als gebäudetiefer Raum gestaltet und wird großzügig belichtet durch das Oberlicht des Innenhofs. Die Obergeschosse sind im Karree um diesen Innenhof organisiert. Die Innenraumgestaltung kommt fast vollständig ohne feste Einbauten aus und lässt unterschiedlichste Formen der Büroorganisation zu. So kann die Raumaufteilung flexibel den wechselnden Bedürfnissen der einzelnen Abteilungen angepasst werden. Die Fassaden sind mit Naturstein und raumhohen zweiachsigen Fenstern konzipiert, die farblich auf das Lichtgrau des gewählten Sandsteins abgestimmt sind. „Im Dialog zwischen den inneren funktionalen Anforderungen und den äußeren städtebaulichen Rahmenbedingungen verbindet die neue AOK ein flexibel nutzbares modernes Bürogebäude mit einem attraktiven öffentlichen Ort“, fährt Kristian Spencker fort.

Konzept überzeugt im Vergabeverfahren

Seit 1971 findet die Kundenberatung der AOK am Frauentorgraben statt. Die Gebäudesubstanz erfordert nach 46 Jahren eine Erneuerung. Diesen Handlungsbedarf hat die Gesundheitskasse erkannt und mittels EU-weitem Vergabeverfahren nach einer neuen Immobilienlösung gesucht. Mit zehn der 15 Anbieter fanden 2016 Gespräche im Rahmen des wettbewerblichen Dialogs statt. Insgesamt wurden Baulösungen an sechs Standorten im Stadtgebiet vorgeschlagen. Der Verwaltungsrat der AOK Bayern ist dem Vorschlag aus dem mittelfränkischen Beirat gefolgt und hat den Vorstand und die Direktionsleitung mit der zeitnahen Umsetzung der wirtschaftlichsten Lösung unter den fünf finalen Angeboten beauftragt. Hubertus Räde betont: „Bei der Auswahl der neuen AOK am bewährten Standort, aber auch beim Fixieren des Interimsstandortes am Rathenauplatz, stehen für uns als AOK die Versicherten, Partner und Arbeitgeber im Mittelpunkt. Die Nähe zum Versicherten ist und bleibt entscheidender Markenkern der Gesundheitskasse AOK.“

Skizze Neubau AOK Direktion Mittelfranken HGST Nürnberg Ansicht Frauentorgraben
Ansicht Frauentorgraben

 

Skizze Neubau AOK Direktion Mittelfranken HGST Nürnberg Ansicht Sandstraße
Ansicht Sandstraße

 

Fotos: gmp Architekten

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