Kein Ort gewählt
Keine AOK gewählt

Theaterstück "ICEBREAKER"

Jeweils acht Schülerinnen und Schüler der teilnehmenden Schulen bereiten gemeinsam mit dem freischaffenden Theatermacher Jean-Francois Drozak das Thema Depression im Jugendalter spielerisch auf.

Aufklärung zum Thema Depression an Schulen

An der Evangelischen Schule Ansbach, an der Soldner Mittelschule Fürth, am Gymnasium in Roth und am Hans-Sachs-Gymnasium Nürnberg hat das Theaterprojekt „Icebreaker“ in den letzten Wochen halt gemacht. Diese Woche noch feiert das Theaterstück an der Mittelschule Eckental Premiere. Jeweils acht Schülerinnen und Schüler bereiten gemeinsam mit dem freischaffenden Theatermacher Jean-Francois Drozak das Thema Depression im Jugendalter spielerisch auf. „Die Aufklärungsarbeit zum Thema Depression ist enorm wichtig. Bis zu 18,5 Prozent der Jugendlichen unter 18 Jahren sind betroffen. Genau hier setzt Icebreaker an. Es gelingt dem Theaterprojekt Schüler an das Thema heranzuführen“, so Christine Brummer, Pressesprecherin der AOK in Mittelfranken. „Für die AOK Bayern ein guter Grund, das innovative Schulprojekt zu unterstützen.“ So ermöglicht die AOK insgesamt fünf Schulen im Regierungsbezirk die Teilnahme an dem Projekt. Nicht nur die AOK engagiert sich für die Prävention der Krankheit Depression. Die Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, Melanie Huml, hat die Schirmherrschaft für das Projekt „Icebreaker“ übernommen.

Interaktion mit dem Publikum

Stell Dir vor, Du bist für 60 Minuten Psychiater und darfst diagnostizieren. Beim Theaterstück „Icebreaker“ wird das gesamte Publikum zum Facharztkollektiv. Welche der Figuren auf der Bühne sind an einer ernsthaften Depression erkrankt und welche sind einfach nur „schlecht drauf”? Kann man das überhaupt anhand einer Checkliste unterscheiden? „In nur vier Tagen haben unsere Schülerinnen und Schülern das Stück einstudiert“, berichtet Wilfried Büttner, Schulleiter des Hans-Sachs-Gymnasiums, sichtlich stolz bei der Premiere das Theaterstücks am 7. Dezember 2017 in Nürnberg. Da das Publikum während der Aufführung immer wieder aufgefordert wird, Stellung zu dem auf der Bühne Dargebotenen zu nehmen und sich damit auseinanderzusetzen, erreicht man in dieser einen Schulwoche alle Zuschauer. „Am Freitag wird das Stück dann vor allen Schulklassen aufgeführt. Aber auch nach der Theater-Woche setzen wir uns mit Depression im Jugendalter auseinander. In Diskussionsrunden im Unterricht wollen wir die Thematik nachhaltig verankern.“

Ziel des Stückes

Die Zuschauer erfahren während dem Theaterstück, dass sich psychische Erkrankungen oft schleichend und zunächst unbemerkt entwickeln. Sie lernen Verdachtsmomente einer beginnenden oder vorhandenen Depression zu erkennen und diese anzusprechen. Vor allem aber lernen sie, dass Depression eine heilbare Krankheit ist. Durch theaterpädagogisches Erleben finden die Zuschauer einen neuen Zugang zu der Erkrankung Depression und zu der Problematik für die beteiligte Familie, besonders die der Geschwisterkinder. Die interaktive und dadurch sehr intensive und persönliche Auseinandersetzung nimmt der Krankheit das Fremde und schafft Verständnis für den Erkrankten und sein direktes Umfeld.

Theaterstück "ICEBREAKER" Szenenbild
Kontakt zu meiner AOK Bayern
Ihr Ansprechpartner vor Ort

Persönlich und nah mit unseren 250 Geschäftsstellen

Ihren Ansprechpartner finden

Rund 10.000 Mitarbeiter engagieren sich bei der AOK Bayern aus vollem Herzen für Sie und Ihre Gesundheit

Weitere Kontaktangebote
Zweitmeinungsservice